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Low-Level-Lasertherapie (LLLT)

Das ist ein Therapiekonzept, das auf dem Einsatz "schwacher Laser" beruht. Statt Gewebe oder
Körperzellen zu zerstören, liefert es dem Körper Energie, die dieser nutzt, um vielfältige regenerative
Effekte einzuleiten. Die Wirkweise ist dabei die Stimulation diverser zellulärer Komponenten, wie
z.B. Wachstumsfaktoren oder Bestandteile unseres Immunsystems. Die regenerativen Vorgänge sind
dabei durch eine große Zahl klinischer Studien belegt.

Anwendungsgebiete der Low-Level-Lasertherapie in unserer Praxis:

  • Lasernadelakupunktur
  • Lokale Lasertherapie (Triggerpunkte & Laserdusche)
  • Transkranielle Lasertherapie
  • Intravenöse Lasertherapie
  • Photodynamische Tumortherapie
    • extern
    • systemisch
    • anti-mikrobiell

Lasernadelakupunktur und lokale Lasertherapie

Bei der externen Lasertherapie werden bis zu 12 Laser simultan verwendet. Dadurch kann eine hohe Energiedosis appliziert werden, die eine auf diesem Gebiet einmalige Effizienz nach sich zieht. Im Bereich der Laserakupunktur
eröffnet sich zudem die Möglichkeit, eine klassische Akupunktur mit bis zu 12 Punkten durchzuführen und dabei
zusätzlich die heilenden Effekte des Laserlichts zu nutzen. Durch die gleichzeitige Kombination von roten, infraroten,
grünen und blauen Lasern können unterschiedliche Eindringtiefen erreicht werden, während darüber hinaus die
verschiedenen Laser ihre individuellen Effekte im Gewebe erzielen. Anders als bei gewöhnlichen Laserlicht ist bei
der Lasernadel der austretende Strahl nadelartig konfiguriert und dringt mit seinen hochenergetischen Lichtteilchen
wie eine Nadel in das Gewebe ein und kann in der Tiefe geschädigtes Gewebe bestrahlen und Akupnkturpunkte
stimulieren.

Duch die hohe Energiedichte und längere Behandlungszeit lässt sich eine nachweisbare Reizung mit hervorragenden
Behandlungserfolgen erzielen.

Einsatzgebiete: Schmerztherapie, Rehabilitation, Akupunktur (Wirbelsäulensyndrome, Bandscheibenvorfälle, rheumatische Erkrankungen, Sehnenentzündungen, Migräne, Neuralgien, Depression, Asthma)

Intravenöse Lasertherapie

Bei der intravenösen Lasertherapie wird das Laserlicht mit Hilfe eines speziellen Katheters direkt in der Blutlaufbahn appliziert. Das Verfahren wird bereits seit mehr als 30 Jahren praktiziert. Vielfältige Labortests zeigen auf, dass die
Bestrahlung von Blutzellen mit Laserlicht zahlreiche positiven Effekte auslösen kann. Der Laser stimuliert die verschiedenen Blutzellen sowie zirkulierende Stammzellen, wodurch vielfältige positive Effekte auf Organe etc.
ausgelöst werden. Seit der Zulassung der Technologie in Deutschland im Jahre 2005 sind umfangreiche klinische
Daten ausgewertet worden, die eine Vielzahl an messbaren positiven Effekten (z.B. Anstieg der Leistungsfähigkeit,
Immunsystemstärkung, Senkung erhöhter Laborwerte bei Diabetes u. Lebererkrankungen) innerhalb eines breiten
Krankheitsspektrums nachweisen konnten.
Heute wird die intravenöse Lasertherapie weltweit in Arztpraxen, Kliniken und Universitäten eingesetzt und weiter
erforscht.

Rot: Energetisierung (Steigerung der ATP-Produktion), Stärkung des Immunsystems, verbessert die Durchblutung,
Herz-Kreislaufstärkung

Grün: Verbesserung der Sauerstoffaufnahme, Energetisierung, anti-entzündliche Wirkung

Blau: Verbesserung d. Mikrozirkulation durch NO-Freisetzung, starke anti-entzündliche u. anti-bakterielle Wirkung,
Verbesserung der Wundheilung und Schmerzlinderung

Gelb: Wirkt entgiftend und stimmungsaufhellend, fördert Serotonin und Vitamin-D-Stoffwechsel, positive Wirkung
auf Hormonsystem u. Stoffwechsel

Einsatzgebiete:

  • innere Erkrankungen (Diabetes, chron. Leber- u. Nierenerkrankungen)
  • Stoffwechselstörungen
  • Makuladegeneration
  • kardiovasculäre Erkrankungen Tinnitus
  • chron. Schmerzen Multiple Sklerose
  • Fibromyalgie und Rheuma Depression und Burn-Out
  • Allergien Borreliose
  • Generelle Leistungssteigerung (im Sport)

Photodynamische Tumortherapie (PDT)

Die photodynamische Therapie ist einer der interessantesten und vielversprechendsten Behandlungsansätze in der
Therapie verschiedener Tumorerkrankungen. Das Verfahren beruht auf der Stimulation einer lichtsensiblen Substanz
(Photosensitizer), die intravenös in den Blutkreislauf gegeben und/oder lokal in den Tumor injiziert wird. Der
Photosensitizer bindet sich mit sehr hoher Spezifität an Tumorzellen jeglicher Art im Oganismus. Nach Anregung mit
(Laser-) Licht werden diese durch Bildung aktiver Sauerstoffradikale zerstört.


Ein expliziter Vorteil der Therapie gegenüber der traditionellen Chemotherapie liegt darin,dass das Immunsystem nicht belastet, sondern durch die positiven Effekte der intravenösen Lasertherapie in der Nachbehandlung sogar gestärkt wird. Darüber hinaus setzen sekundäre Immunisierungseffekte der photodynamsichen Therapie ein (PDT-Immunisierung). Die PDT kann zudem, sehr effektiv mit einer niedrig dosierten Chemotherapie kombiniert
werden, wobei hier Chemotherapeutika ausgewählt werden, die ebenfalls durch die Lasertherapie in ihrer
Wirkung verstärkt werden können. Der große Vorteil dabei ist die deutlich geringere Nebenwirkung im Vergleich
zur Standard-Chemotherapie.

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